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Das Dorfleben Gestalten

Samstag, Dezember 14, 2019

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Nach Heimbach zu pilgern hat in Werth eine lange Tradition.


Vor dem zweiten Weltkrieg war die Pfarre geteilt, in der Zeit begab man sich entweder mit Hastenrather oder

Gressenicher Pilger zusammen auf den beschwerlichen Weg durch den Hürtgenwald.


Seit 1949 sind die Werther „ unter sich“.


Die Heimbacher Pilgergemeinschaft in der jetzigen Form besteht seit 1975. Derzeit zählt sie 92 Mitglieder.

Auf ihre Initiative hin wurde an dem Weg nach Gressenich ein Marienbilderstock, das „Heimbacher Kapellchen“ errichtet.

Fester Termin für die jährliche Wallfahrt ist das letzte vollständige Wochenende im August.

Die Pilgerzahlen haben sich in den letzten Jahren auf dreißig bis vierzig eingependelt. Was hier besonders auffällt ist,

dass im Gegensatz zu manchen wesentlich größeren Pfarreien die Zahlen samstags wie sonntags fast identisch sind,

also die meisten Pilger beide Wegstrecken auf sich nehmen.

Ebenfalls fester Bestandteil der Gemeinschaft ist  -  seit nunmehr 18 Jahren - der (Männer-)Bußgang in der Nacht zum Karfreitag.

In der Nacht beschränkt man sich allerdings auf die Hinstrecke.

Werth, im Februar 2014